Das Video zu Britney Spears neuem Song „Criminal“ feierte bereits vergangene Woche Premiere. Allzu grosse Beachtung fand die Premiere allerdings nicht. Britney scheint ihr Comeback nicht wirklich zu gelingen. Dies zeigt sich vor allem an den an den nur zur Hälfte gefüllten Konzerthallen ihrer Europatour. Ein weiterer Indikator für Britney`s momentanes Tief, ist die tiefe Zahl der YouTube Views des neuen Videos – nur gerade 1 Million aufrufe, nach einer Onlinezeit von 4 Tagen. Zum Vergleich, Rihanna`s „We Found Love“, hatte nach zwei Onlinetagen schon mehr als 4 Millionen aufrufe. Der Vergleich Rihanna-Spears ist natürlich nicht wirklich aussagekräftig, ist Rihanna doch momentan die Angesagteste Sängerin auf Erden, aber das war Britney auch einmal. Und deshalb zeigt der Vergleich trotzdem, das Britney Spears weit davon entfernt ist, zu den top Künstlern zu gehören.
Britney Spears mit ihrem neuen Clip zum Song Criminal
Gesanglich finde ich den neuen Britney Song ziemlich schwach und Britneys Stimme kommt ziemlich verkrampft und kraftlos rüber. Das Video hingegen, ist so schlecht, gar nicht mal und Spears zeigt sich optisch von ihrer besten Seite – sexy, erotisch, halb nackt und in heissen schwarzen Dessous. Mit ihrem Freund Jason Trawick legt sie im Video eine leidenschaftliche Duschszene hin. Auch die Story dahinter finde ich gut gewählt: wohl inspiriert von “Bonnie & Clyde“ spielen Britney und Jason ein Krimiellen-Paar sie rauben, bewaffnet mit Pistolen einen Laden aus.
Der Skandal um Britneys neues Video
So cool, wie die Fans, fanden die britischen Politiker das Video nicht. Hintergrund der Verärgerung ist der Drehort den Britney für das Video gewählt hat. Diese fanden in Stoke Newington im Londoner Stadtbezirk Hackney statt, dieser Stadtbezirk war im August dieses Jahres besonders stark von den Unruhen in London betroffen. Die Tatsache, dass Britney und ihr Freund gerade diesen Ort für Waffenszenen und Überfälle auf Läden, in diesem, noch vor Kurzem von Gewalt bestimmten Bezirk, wählten, ist wahrlich nicht gerade glücklich. Die englischen Regional-Politiker vor Ort beschweren sich nun, dass das Video Waffengewalt idealisiere und schlechten Einfluss auf Jugendliche nehme.
Gegenüber ‘London Tonight’ lässt die Gemeinde Hackney verlauten: “In diesem Fall sind wir nicht mit dem zeigen von Schusswaffen in der Nähe der Stoke Newington Stadthalle einverstanden und wir sind sehr enttäuscht.“